Myanmar: Nach dem Erdbeben kommt die Flut

Die Menschen in Myanmar kommen nicht zur Ruhe. Nach Krieg, Vertreibung und dem schweren Erdbeben im März 2025 trifft nun eine weitere Katastrophe das Land: schwere Überschwemmungen.
Teile der Sagaing Region und der Ayeyarwady Region stehen unter Wasser. Heftige Regenfälle haben Häuser und landwirtschaftliche Flächen überflutet. Viele Familien haben ihr Zuhause, ihre Lebensmittelvorräte und damit ihre Lebensgrundlage verloren. Manche Menschen können sich nur noch mit Booten oder improvisierten Flößen fortbewegen.
Besonders schlimm ist die Situation in Sagaing. Viele Menschen dort hatten bereits durch das schwere Erdbeben ihr Zuhause und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Nun dringt erneut Wasser in ihre Häuser ein, Felder stehen unter Wasser und die Menschen bangen wieder um ihre Existenz.
Unsere lokalen Partner von Projekt Burma sind vor Ort und helfen dort, wo die Not am größten ist. Wir haben kurzfristig Mittel aus unseren Projekten bereitgestellt, damit erste Hilfen unmittelbar an die betroffenen Familien verteilt werden können.
Doch der Hilfebedarf ist groß – und er wächst weiter.
Die Menschen benötigen jetzt dringend:
- Haushaltsgegenstände und Dinge des täglichen Bedarfs
Wir können nicht verhindern, dass Myanmar immer wieder von Katastrophen getroffen wird. Aber wir können verhindern, dass Menschen in ihrer größten Not allein bleiben.
Bitte helfen Sie mit und schenken Sie den Menschen in Myanmar ein Stück Hoffnung.
Jetzt helfen – jeder Beitrag zählt.
Von Herzen danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Arbeit.
Spendenkonto
Projekt Burma e.V.
Sozialbank AG
BIC: BFSWDE33XXX
IBAN: DE59 3702 0500 0020 2616 91
Inle Lake, März 2026
Projektreise Erdbeben

Fast ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben sind die Spuren der Zerstörung noch immer sichtbar. Doch ebenso sichtbar ist die beeindruckende Stärke der Menschen, ihr Leben neu aufzubauen. Zwischen Trümmern entstehen neue Häuser, aus Verzweiflung wächst Mut – und aus Verlust Hoffnung.
Zum Jahrestag des Erdbebens reiste Marion Mück, 1. Vorsitzende von Projekt Burma e. V., gemeinsam mit Caro Gerardinger von der Partnerorganisation LandsAid e. V. in die betroffenen Regionen rund um den Inle-Lake. Die Begegnungen vor Ort haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel bereits erreicht werden konnte – und gleichzeitig, wie groß die Herausforderungen weiterhin sind.
Im Fokus der gemeinsamen Arbeit steht nachhaltige Hilfe, die langfristig wirkt:
✔️ Inbetriebnahme von Wasseraufbereitungsanlagen
✔️ Unterstützung kleiner Betriebe beim Wiederaufbau
✔️ Stärkung von Frauen und benachteiligten Gruppen
✔️ Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten
✔️Wiederherstellung größerer Agrarflächen und Versorgung mit Saatgut
Gespräche mit Familien, lokalen Partnern und Helfenden machten deutlich, was jetzt wirklich zählt: verlässliche Unterstützung, die sich an den Lebensrealitäten der Menschen orientiert. Denn echter Wiederaufbau bedeutet mehr als neue Gebäude – er schafft Vertrauen, Stabilität und Zukunftsperspektiven.
Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin bei diesen wichtigen Projekten und helfen Sie mit, Hoffnung nachhaltig wachsen zu lassen.
Mit großem Dank und einem Mingalabar von uns allen, hier und in Myanmar
Spendenkonto
Projekt Burma e.V.
Sozialbank AG
BIC: BFSWDE33XXX
IBAN: DE59 3702 0500 0020 2616 91
Die aktuelle Situation
Der Bürgerkrieg in Myanmar geht nun in das 6. Jahr und die Lage verschlechtert sich zunehmend. Immer mehr Menschen fliehen aus ihren Dörfern und müssen nahezu alles zurücklassen, was ihr karges Leben bis dahin ausgemacht hat.
Und dann im März 2025 das Erdbeben, das mit einer Stärke von 7,7 auf der Richterskala viele viele Häuser zum Einsturz gebracht hat und tausende Menschen unter den Trümmern begraben hat, machte die Situation noch um ein Vielfaches schlimmer.
Wir schauen mit Sorge zu den Menschen dort, die immer mehr um das tägliche Überleben kämpfen müssen.
Menschen, die dringend unsere Hilfe benötigen.
Damit wir weiterhin die betroffenen Menschen in Myanmar unterstützen können, bitten wir um Ihre Spende.
Wer wir sind
Projekt Burma e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der als Nichtregierungsorganisation in Burma (Myanmar) zur Verbesserung der Lebenssituation der von Armut betroffenen Menschen beiträgt. Durch unterschiedliche Projekte im Bereich Bildung, Gesundheit, Wasser und Hygiene sowie Katastrophenhilfe sollen die Menschen die Möglichkeit bekommen, ein würdevolles Leben zu führen und selbstbestimmt für sich und ihre Familie sorgen können. Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Motto.Mehr erfahren
Unsere Ziele
Wir wünschen uns, dass alle Menschen ein Leben in Würde und ohne Armut führen können. Durch sauberes Trinkwasser und Toiletten können wir einen wesentlichen Teil zur Verbesserung der Gesundheit beitragen. Mit dem Bau von Krankenstationen und Training für einheimisches Personal kann die medizinische Versorgung maßgeblich verbessert werden. Patenschaften helfen von Armut betroffenen Familien und Kindern, eine gute Schulausbildung zu erhalten und den Sprung aus der Armut alleine zu schaffen. Im Falle einer Katastrophe, gleich welcher Art, soll den betroffenen Menschen geholfen werden, ein würdevolles Leben zu führen.Mehr erfahren
Unsere Projekte
In allen unseren Projekten spielt alleine die Bedürftigkeit eine Rolle. Hilfe wird geleistet, unabhängig von Alter, Hautfarbe, Geschlecht, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung. Mehr erfahren
Beten alleine hilft nicht
Nach wie vor zählt Burma zu einem der ärmsten Länder der Erde. Viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Ethnien machen es zu einem faszinierenden und beeindruckenden Land, gleichzeitig kommt es dadurch häufig zu Konflikten.
Lange Jahre der Militärdiktatur und Unterdrückung haben das Land in vielen Bereichen geschwächt. Kinderarbeit, mangelnde Schulbildung und eine hohe Sterblichkeitsrate von Kindern und Müttern sind das tägliche Brot.
Projekt Burma e.V. hilft, den Kreis der Armut zu durchbrechen. Helfen Sie mit!
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